Fördermittel für Sportanlagen

Fördermittel für Sportanlagen

In Erfurt ist der Umbau eines Fussballstadions beschlossen worden. Dafür gab es nach einer Zustimmung der EU von Bund und Land rund 29 Millionen Euro an Fördermitteln. Das Steigerwaldstadion wird zu einer modernen Multifunktionsarena.

Dabei können Fördermittel für Sportanlagen allgemein sowohl Vereinen, wie auch Städten und Kommunen gewährt werden. Es fängt an bei einer ganz normalen Sporthalle, einem Schwimmbad oder nur einem Bolzplatz an und reicht bis zur Subvention bei Projekten mit überregionaler Bedeutung durch die EU. Verschiedenste Fördertöpfe sind hierbei verwendbar und auch die Höhe der Zuschüsse unterscheidet sich deutlich.

Sporthallen und vor allem Schwimmbäder verbrauchen reichlich Energie. Also greift hier schon oft die Förderung für Energieeffizienz, wenn neue Heizungen oder eine verbesserte Dämmung vorgesehen sind. Dazu kommen noch mögliche Zuschüsse für das allgemeine Sportprogramm in Kommunen – teilweise durch europäische Fonds, teilweise durch Mittel von Bund und Ländern finanziert. Nun macht nicht jedes große Schwimmbad in sehr kleinen Kommunen wirklich Sinn aber vorhandene Anlagen mit guter Besucherstatistik sind durchweg attraktiv. Alleine schon die Senkung der Betriebskosten auf einen vernünftigen Rahmen bringt eine deutliche Entlastung der oft sehr hohen Zuschüsse aus dem Stadthaushalt.

Frage ist, wer die Anlagen betreibt oder betreiben möchte. Hier stehen beispielsweise Stadtwerken, den Kommunen selbst oder den Vereinen verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Als privatwirtschaftliche Betreiber können Stadtwerke auf andere Mechanismen zugreifen als der Verein oder die Stadt. Es kommt auf eine möglichst sinnvolle Abstimmung der Förderanträge sowie des Gesamtumfangs an. Auch sind sinnvolle Verknüpfungen interessant, bei denen etwa ein (gefördertes) Blockheizkraftwerk die Schwimmbadheizung übernimmt und der zusätzlich anfallende Strom für kommunale Aufgaben verwendet wird. Das Spektrum reicht hier von erneuerbaren Energien bis zum Leitungsbau für den Stromtransport. Spielt man die Gedanken weiter, kommen noch Wärmerückgewinnung, Solaranlagen oder Dämmungen ins Spiel, die eine hohe Gesamtersparnis und gleichzeitig sehr attraktive Sportstätten bei geringen laufenden Kosten ermöglichen.

ggrohs

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