Förderung Energieeffizienz

Förderung Energieeffizienz

Deutschland ist sehr abhängig von Energieimporten. Dazu kommt bei fossilen Rohstoffen eine recht hohe Umweltbelastung. Für mehr Energieffizienz bietet der Bund daher, beispielsweise über die KfW, diverse Fördermittel, günstige Kredite und auch de facto steuerliche Vorteile. Fangen wir mit den KfW-Krediten an. Diese gibt es ab 1 Prozent Zinsen und mit bis zu 20 Jahren Laufzeit, von denen die ersten Jahre tilgungsfrei gestellt werden. Voraussetzung ist eine Energieeinsparung von mindestens 15 Prozent besser als der Branchendurchschnitt oder 20 Prozent besser als die eigene Bilanz der letzten 3 Jahre.

Die möglichen Energieeinsparungen sind dabei sehr weit gefasst. Beispielsweise die allgemeine Heizung, der Betrieb von Maschinen, Wärmedämmung oder in industriellen Prozessen Wärme und Kälte können optimiert werden. Aber auch Blockheizkraftwerke (Kraft-Wärmekopplung) oder die intelligente Steuerung von vorhandenen Maschinen und Anlagen mittels lastabhängiger, optimierter Elektronik sind förderfähig. Zumindest im Bereicht der Kraft-Wärmekopplung gibt es dabei Überschneidungen mit anderen Kreditmöglichkeiten der KfW, die etwas andere Zinssätze haben.

Ab dem 1.Juli 2015 wird es noch attraktiver für Unternehmen. Im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz werden Tilgungszuschüsse von bis zu 17,5 Prozent vermeldet. Ziel ist ein flächendeckend klimaneutraler Gebäudebestand bis zum Jahr 2050. Am 1. Oktober 2015 kommen die gleichen Subventionsmechanismen dann für Kommunen, Tochterunternehmen der Kommunen oder soziale Einrichtungen. Ein sehr schönes Programm.

Wie aber kann man gleichzeitig auch “normale” Zuschüsse bekommen? Beispielsweise, indem man die verbesserte Energieeffizienz mit einem Forschungsvorhaben oder einer Neuentwicklung koppelt. Hier bieten sich nun diverse Möglichkeiten, über verschiedene Programme zu recherchieren und diese ebenfalls einzusetzen. Bei den Fördermöglichkeiten geht es bis in die Stromnetze. Smart Grids, also die intelligente Stromerzeugung und Verteilung von Elektrizität, sind im Rahmen von Blockheizkraftwerken ebenfalls förderbar. Das sind nur zwei kleine Beispiele, wie ein intelligenter Einsatz von Fördermitteln, zusammen mit günstigen Krediten, für Umweltfreundlichkeit und Kostensenkung steht. Unsere Berater informieren über die Verbindung und Optimierung der Förderprogramme.

ggrohs

    Kommentare sind geschlossen.